KONDOA, TANSANIA, Orhan

5° 3’15.15″S 35° 45’26.41″O

Die Felskunst in Tansania zeigt beispielhaft die Geschichte der kulturellen und künstlerischen sowie der geistigen Entwicklung des Menschen, wie sie vor über 40.000 Jahren begann und bis heute andauert. Wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die allererste Kunst genau in diesem Gebiet, dem sogenannten Rift Valley, entstanden ist.

Aus diesem Grunde haben wir uns Tansania als erste Region für unsere Produktentwicklung ausgewählt. Weitere Länder weltweit werden folgen. Alle Felszeichnungen wurden persönlich von Alfons Huckebrink oder Dr. Gudula Ritz fotografiert und von der Textil-Designerin Luana Ankerne für die Druckvorlagen bearbeitet, welche die Basis der verschiedenen Ritz Rock Art Produkte bilden. Dieses aufwändige Verfahren ermöglicht die hochwertige Herstellung von einzigartigen und wertvollen Produkten. Es gilt die Felskunst zu bewahren und zu verbreiten, bevor sie weiter verschwindet.

Zitat A. Huckebrink: Deren unaufhaltsamen Zerfall befürchtete bereits die britische Paläoanthropologin Mary Leakey (1913-1996), die diese Kunstwerke entdeckte und mehr als 1600 davon kopierte: „I have often wished over the years that Tanzania’s rock paintings might be better known and more widely appreciated“, konstatierte sie 1983.


PRÄHISTORISCHE HÖHLENKUNST

in Kondoa/Tansania


WIR BESUCHTEN DIE FELSZEICHNUNGEN

von Kole nördlich von Kondoa im August 2014, indem wir den öffentlichen Bus von Arusha nach Kondoa genommen hatten.

In Kondoa fanden wir ein kleines Touristen-Büro, welches von Mr. Moshe geführt wurde, der sich für den Aufbau touristischer Angebote in der Region engagiert.

Wir hatten Glück, neben einem kompetenten Fahrer zwei sehr sachkundige und sympathische junge Führer gefunden zu haben.

So konnten wir nach einem 90-minütigen Fußmarsch bzw. Kletterei über felsige Wege die drei bekanntesten Felshöhlen Tansanias mit den wunderbaren und einzigartigen prähistorischen Zeichnungen bestaunen.

GESCHÜTZT VOR WIND UND WETTER

Wie man sieht, sind die Felszeichnungen durch die Felsüberhänge vor Wind und Wetter geschützt, aber nicht vor unbedachten Besuchern.

Auch die UNESCO kann leider keinen nachhaltigen Schutz der prähistorischen Schätze garantieren.

DAS MITTAGESSEN

wurde in einem sozialen Projekt eingenommen, welches durch Spenden finanziert wird. Hier leben ältere alleinstehende Frauen zusammen und kümmern sich um Waisenkinder.

Hier sehen Sie das UNESCO-Gebäude in Kole, welches neben einer kleinen Verwaltung ein Museum beherbergt.


“THEY ARE SO BEAUTIFUL AND DISAPPEARING SO FAST.”

from: The Art of Linies (2014)

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